Etschel Brunnenservice > Brunnen­sanierung
Brunnen­sanierung

Brunnensanierung

Brunnensanierung mittels Einschubverrohrung

Brunnen, deren Ausbaumaterial strukturell geschädigt ist (Korrosion etc.), können in vielen Fällen mit einer Brunnensanierung durch den Einbau einer Einschubverrohrung im Zuge der Regeneriermaßnahme repariert werden. Dies erhöht die Standfestigkeit des Bauwerkes und verlängert die Lebensdauer. Eine wesentlich teurere Komplettsanierung kann damit viele Jahre hinausgezögert werden.
Beim Einbau einer Einschubverrohrung wird der Ausbau des Brunnens (Vollrohr- und Filterstrecken) 1:1 in kleinerem Durchmesser nachvollzogen. Durchmesser, Werkstoff und Schlitzweite sowie die Filterkieskörnung im Bereich zwischen neuem und altem Ausbau werden vom Fachmann in Abhängigkeit vom Bestand festgelegt. Nicht in jedem Fall muss eine Schüttung von Filterkies erfolgen. Die Maßnahme wird anhand eines neuen Brunnenausbauplanes dokumentiert.

Brunnensanierung mittels Manschette

Bei punktuellen Schäden ist oft der Einbau einer Edelstahlmanschette mit darunterliegender Gummidichtung ausreichend. Diese wird im Bereich der Schadstelle von innen gegen den Ausbau verspreizt und dichtet so den Brunnen gegen Eindringen von Filterkies ab. Ebenfalls können undichte Verbindungen auf diese Weise abgedichtet werden.

Nachträgliche Ringraumabdichtung

In der Praxis beobachtet man häufig, dass Sperrrohre ihre Abdichtfunktion gegenüber ungewollten oberflächennahen Wässern verlieren (Wasserzutritte an Rohrverbindungen, auffällige bakteriologische Befunde). Ursache hierfür ist häufig Korrosion. Ebenfalls kommt es vor, dass Sperrrohre nicht tief genug in den Grundwasserstauer eingebracht wurden und im Laufe der Jahre durch Ausspülungsvorgänge am unteren Ende umläufig werden.

Anstelle einer teuren Komplettsanierung ist es in solchen Fällen oftmals möglich, eine nachträgliche Ringraumabdichtung einzubringen. Dazu wird der Filterkies bis über die Schadstelle hinaus abgesaugt. In den Ringraum kann nun ein zweites Sperrrohr eingebracht werden, welches nach innen verkiest und nach außen abgedichtet wird. Ist der Ringraum zu klein für ein weiteres Rohr, so kann dieser nach dem Entfernen des Kieses auch komplett abgedichtet werden. Hierbei besteht die Möglichkeit, Kiesnachfüllrohre mit einzuzementieren um bei eventuellen zukünftigen Kiessetzungen weiterhin reagieren zu können.